Heilpflanzenkraft
Klosterfrau Melissengeist
Klosterfrau Melissengeist, die bewährte und wohl bekannteste Naturarznei Deutschlands, ist nahezu ein Allroundgenie bei der Behandlung von Erkältungskrankheiten. Die besondere Naturarznei mit ihrer einzigartigen, unverwechselbaren Zusammensetzung aus hochwertigen kultivierten Arzneipflanzen
- kann rasch Erkältungssymptome wie Kopfdruck und Gliederschmerzen mildern,
- wirkt schonend und doch deutlich spürbar,
- ermöglicht einen erholsameren Schlaf,
- lässt den Menschen wieder zur so nötigen Ruhe kommen,
- aktiviert die körpereigenen Abwehrkräfte,
- unterstützt die Selbstheilungskräfte des Körpers,
- harmonisiert und stärkt das körperliche Gleichgewicht.
Der Effekt: Sie können rascher wieder tief durchatmen, die Schmerzen lassen nach, der Körper entspannt sich, Sie fühlen sich stärker und die Erkältung kann insgesamt meist schneller abklingen.
Klosterfrau-Einnahmetipps
Klosterfrau Melissengeist soll immer verdünnt eingenommen werden. Je nach Gesundheitszustand können Erkältungsgeplagte ein bis drei Mal täglich ein bis zwei Teelöffel Klosterfrau Melissengeist in mindestens der doppelten Menge Flüssigkeit verdünnt zu sich nehmen. Die Gesamtmenge pro Tag sollte 25 Milliliter, das entspricht etwa fünf Teelöffeln, nicht überschreiten.
- Heißer Tee mit Klosterfrau Melissengeist: Einen Kräutertee nach Wahl zubereiten, auf Trinktemperatur abkühlen lassen und dann ein bis zwei Teelöffel Klosterfrau-Melissengeist zugeben. Nach Geschmack mit etwas Honig süßen und heiß trinken.
- Heiße Zitrone mit Klosterfrau Melissengeist: Wasser aufkochen, auf 60 Grad Celsius abkühlen lassen und in eine Tasse füllen. Eine Zitrone, möglichst aus biologischem Anbau, auspressen und den Saft in das heiße Wasser geben. Wichtig: Die Zitrone erst nach dem Abkühlen zugeben, damit die Vitamine nicht zerstört werden. Ein bis zwei Teelöffel Klosterfrau-Melissengeist zugeben und nach Geschmack mit etwas Honig süßen. Das Getränk möglichst heiß genießen. Alternative: Heiße Orange.
- Vitamin-Shake mit Klosterfrau Melissengeist: Einen Drink aus Früchten, die viel Vitamin C enthalten, zubereiten – zum Beispiel Orangen, Grapefruit oder Sanddorn – und ein bis zwei Teelöffel Klosterfrau-Melissengeist zugeben. Zimmerwarm genießen.
Naturkraft
Weitere Hausmittel
- Teetrinken: Bei Erkältungskrankheiten ist es enorm wichtig, viel zu trinken, mindestens drei Liter pro Tag. Am besten sind Kräutertees geeignet, zum Beispiel Thymian bei Husten, Kamille oder Salbei bei einer Halsentzündung, Linden- oder Holunderblüten für Schwitzkuren oder Ingwertee mit Zitrone zur Stärkung des Immunsystems. Der Tee sollte warm und ungesüßt oder mit Honig getrunken werden.
- Gurgeln: Wohltuend für den Hals- und Rachenraum ist das Gurgeln mit Salzwasser oder Kräutertee. Eine Salzlösung (siehe Nasenspülung) oder einen Tee, zum Beispiel Kamille oder Salbei, bereiten und damit mehrmals täglich gurgeln. Die Flüssigkeit hinterher ausspucken, nicht herunterschlucken.
- Lutschen: Vor allem bei trockenem Hals und Reizhusten ist es empfehlenswert, mehrmals täglich Halstabletten oder Hustendrops zu lutschen. Das Lutschen befeuchtet die Schleimhäute, schützt sie damit vor dem Austrocknen und unterstützt das Ausscheiden von Erregern.
- Quarkwickel: Einer der Klassiker aus dem Bereich der Hausmittel wirkt kühlend, abschwellend und entzündungshemmend. Kühlen Quark, der aber nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen sollte, etwa einen halben Zentimeter dick auf eine Kompresse streichen und die Seiten einschlagen. Die Packung nun auf die betroffene Körperregion legen, evtl. leicht mit einem Tuch fixieren und 15 Minuten einwirken lassen. Bei einer starken Entzündung im Anschluss eine zweite Packung mit frischem Quark auflegen.
- Zwiebelsirup: Eine Zwiebel in feine Scheiben oder Würfel schneiden. Schichtweise die Zwiebelstückchen und braunen Kandis oder Honig in ein Glas füllen und ziehen lassen, bis sich Saft bildet. Diesen Zwiebelsaft esslöffelweise mehrmals täglich einnehmen.
Wasserkraft
Heilsames Nass
Wasser ist eines unserer stärksten Heilmittel – auch bei Erkältungen. Neben der inneren Anwendung durch Trinken eignet es sich auch hervorragend für äußere Anwendungen.
- Inhalieren: Vor allem bei festsitzendem Schnupfen sind Inhalationen wohltuend lösend.
- Wadenwickel: Bei länger andauerndem oder höherem Fieber ein- bis zweimal täglich anwenden.
- Kalte Waschungen: Bei Fieber ein Handtuch in kaltes Wasser tauchen, leicht ausdrücken und den Körper damit abwaschen. Danach sollte man sich nicht abtrocknen, sondern nur in ein Badetuch wickeln und ins Bett legen.
- Erkältungsbäder: Warme Bäder mit Zusätzen aus Eukalyptus, Kampfer, Menthol, Fichtennadel, Thymian oder Kräutermischungen befreien die Atemwege und lockern die Muskulatur wohltuend bei Gliederschmerzen.
- Fußbäder: Ansteigende Fußbäder oder ein warmes Fußbad vor dem Schlafengehen sind erwärmend bei innerer Kälte und Frösteln.
Solange Sie erkältet sind, sollten Sie allerdings auf Saunabesuche und lange, heiße Vollbäder verzichten, da sie den ohnehin geschwächten Kreislauf zusätzlich belasten.
Kraft des Salzes
Nasenspülung
Nasenduschen bzw. Nasenspülungen werden in vielen Kulturen seit Generationen eingesetzt, um die Nasenschleimhäute von Erregern und Schmutzstoffen zu befreien, die Schleimhäute feucht zu halten und das Immunsystem anzuregen. Sind die Schleimhäute vor dem Austrocknen geschützt und werden sie regelmäßig gereinigt, können sich Bakterien und Viren nur schwer dort ansiedeln und halten.
Selbstheilungskraft
Ohne sie geht es nicht
Mobilisieren Sie Ihre Selbstheilungskräfte. Lassen Sie Ihrem Körper jetzt vermehrt Aufbauendes zukommen wie vitaminreiche Nahrung und viel Erholung und Schlaf. Dies ist einer der wesentlichsten Aspekte bei der Heilung, denn in der Ruhe regeneriert sich der Körper am besten und kann so neue Kraft schöpfen. Legen Sie im Alltag öfter Pausen ein, vermeiden Sie körperliche Anstrengung und pausieren Sie mit dem Sport. Am besten ist es, dem natürlichen Schlafbedürfnis des Körpers nachzugehen und sich hinzulegen, wenn Anzeichen von Müdigkeit oder Schlappheit auftreten. Solange die Körpertemperatur nur leicht erhöht ist, sollte man Fieber nicht unterdrücken. Denn Fieber ist hilfreich, da durch die höheren Temperaturen die Krankheitserreger abgetötet werden können. Meiden sollten Sie alles, was stresst und belastet, auch starke körperliche Anstrengung oder Genussgifte wie Kaffee und Rauchen.
Seelenkraft
Den Ursachen auf der Spur
Nahezu jede Erkrankung hat auch psychisch-seelische Ursachen. Eine Erkältung zeigt ebenfalls an, dass etwas im Menschen aus dem Gleichgewicht geraten ist. Wenn Sie diesem Ungleichgewicht auf die Spur kommen, die Ursache an ihrer Wurzel lösen, kann das die Heilung enorm unterstützen.
Der Volksmund gibt uns entscheidende Hinweise auf diese Hintergründe: Bei Schnupfen haben wir vielleicht gerade von etwas „die Nase voll“. Manchmal sind wir vor lauter Stress ganz außer Atem oder es fehlt uns Freiraum, „die Luft zum Atmen“. Husten kann anzeigen, dass wir jemandem oder uns selbst gerne „etwas husten“ würden, uns das aber vielleicht nicht trauen oder keine Möglichkeit dazu haben. Heiserkeit kann ein zusätzlicher Ausdruck dieser Sprachlosigkeit sein. Schluckbeschwerden können darauf hindeuten, dass wir etwas nicht schlucken wollen, Augenbrennen, dass es uns schmerzt, etwas Bestimmtes anzusehen.
So ist eine Erkältung immer auch eine Chance, die zugrunde liegenden Themen zu lösen und mehr Bewusstheit über uns selbst zu erlangen.
Was sonst noch hilft
- gut auf Hygiene achten (insb. Händewaschen)
- den Körper warm halten, aber die Wohnräume nicht überheizen
- die Raumluft befeuchten
- eine Aromalampe mit ätherischen Ölen gegen Erkältung aufstellen
- nur Papiertaschentücher verwenden und diese gleich nach Gebrauch entsorgen – keine Stofftaschentücher benutzen
- für eine freie Nase zwei bis drei Tropfen ätherisches Pfefferminz- oder Eukalyptusöl auf ein Taschentuch geben, dann die heilsamen Aromen einatmen. Eignet sich auch als „Not-Inhalation“ für unterwegs.
- Sofern kein Fieber vorhanden ist, sind ruhige Spaziergänge an der frischen Luft entspannend
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