Heilpflanzenanbau
Bewegtes Nichtstun
Die hohe Qualität und Verfügbarkeit der für die Herstellung von Klosterfrau Melissengeist benötigten Heilpflanzen wird, soweit dies möglich ist, aus kontrolliertem Anbau sichergestellt.
So werden Kloster-Melisse und andere für Klosterfrau-Arzneimittel verwendete Heilpflanzen nach den strengen Anbau-Richtlinien der Europäischen Union (Good Agricultural Practice) von eigenen Vertragsbauern kontrolliert angebaut und von der Pflanzung bis zur Ernte ständig überwacht.
Einige enthaltene Heilpflanzen gedeihen jedoch ausschließlich an Orten (z.B. wird Ingwer aus Indien verwendet), wo formal ein „kontrolliert biologischer Anbau“ nicht gegeben ist und / oder die Heilpflanzen aus Wildsammlungen stammen.
Wenn Sie mehr zur Herkunft der in Klosterfrau Melissengeist enthaltenen Heilpflanzen wissen möchten: In unserer Heilpflanzenwelt finden Sie u.a. eine Weltkarte mit Verweis auf die Herkunftsländer.
Hier ist es besonders wichtig, dass durch enge Zusammenarbeit mit langjährigen Vertragspartnern eine hohe Qualität gesichert werden kann.
Daher legt Klosterfrau großen Wert auf ökologisch verträgliches und nachhaltiges Wirtschaften sowie auf einen Handel, der soziale Aspekte berücksichtigt.
Am Beispiel der Kloster-Melisse wird die Bedeutung der Heilpflanzenanbaus als Voraussetzung für wirksame Natur-Arzneien vertiefend dargelegt.
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Anzucht
Die Kloster-Melisse
Bei der "Kloster-Melisse" handelt es sich um eine speziell für die Herstellung von Klosterfrau Melissengeist über Jahre hin selektierte Sorte der Zitronenmelisse (Melissa officinalis).
Die Kloster-Melisse zeichnet sich durch einen besonders hohen Ätherisch-Öl-Gehalt aus.
Eine wesentliche Voraussetzung um eine gleichbleibende Qualität der ätherischen Öle in den Melissen-Pflanzen erzielen zu können, ist die ausschließliche Vermehrung über Stecklinge.
Denn im Gegensatz zu einer Vermehrung über Samen können nur so die hohen Ätherisch-Öl-Gehalte der Pflanzen „vererbt“ werden!
Alleine dieser Teilaspekt auf dem Weg zu einer wirksamen Natur-Arznei erfordert spezielles Fachwissen sowie große Sorgfalt und ist mit einem entsprechend hohen Arbeitsaufwand verbunden.
Daher wird diese als "Kloster-Melisse" bezeichnete Hochleistungsmelisse exklusiv bei Klosterfrau Vertragsbauern nach den europäischen Richtlinien der Good Agricultural Practice (GAP) angebaut.
Der gesamte Prozess von der Anzucht bis zur finalen Qualitätsprüfung unmittelbar vor dem Einsatz in der Herstellung unterliegt dabei strengen Kontrollen.
Ernte und Verarbeitung
Die Kloster-Melisse
In der Naturmedizin ist es oft die Summe kleiner aber entscheidender Dinge, die die Wirksamkeit von Arzneien ausmacht.
Neben der Auswahl der Pflanzen und der Fürsorge, die man ihnen angedeihen lässt, spielt der Erntezeitpunkt und die Verarbeitung eine große Rolle.
Will man höchste Qualitäten gewährleisten, muss man sich den Wachstumsrhythmus anpassen. Erst wenn eine Heilpflanze über die größtmögliche Wirkstoffmenge verfügt, darf geerntet werden.
So liegt dieser Zeitpunkt bei der Kloster-Melisse unmittelbar vor der Blüte, da dann der Gehalt an ätherischen Ölen in den Blättern am höchsten ist. Blüht die Pflanze, wandert ein Teil dieser „Kraft“ von den Blättern in die Blüte.
- Am Beispiel der Kloster-Melisse lässt sich beispielhaft aufzeigen, welche Faktoren weiterhin zur Steigerung der Qualität beitragen: Stengelanteile müssen entfernt werden, da diese kaum ätherische Öle enthalten. Die wirksamen Bestandteile der Melisse befinden sich in den Blättern. Bei der Herstellung von Arzneimitteln mit Melisse erfolgt in der Regel die Mengenzugabe über eine Gewichtsangabe. Stengelanteile enthalten einerseits keine Wirkstoffe sind aber andererseits deutlich schwerer als Blätter. Somit gleich zwei Faktoren, die sich negativ auf die Wirkung eines Produktes mit Melisse auswirken können, wenn Stengelanteile nicht entfernt werden.
- Unmittelbar nach der Ernte müssen die Blätter bei einer Temperatur von 20 bis 35 Grad Celsius getrocknet werden, damit der Gehalt an ätherischen Ölen schonend konserviert werden kann. Erfolgt dies nicht, verlieren die Blätter rasch an Ätherisch-Öl-Gehalt und damit an Wirkung.
- Beachtung der Lagerungszeiten
Selbst bei Beachtung aller vorgenannter Faktoren, büsst die Melisse bei langen Lagerungszeiten an Wirkstoffgehalt ein.
Alle pflanzlichen Rohstoffe, die für Klosterfrau Melissengeist Verwendung finden, werden ausschließlich unter diesen Gesichtspunkten geerntet und verarbeitet.
Weitere Informationen zur Heilpflanze Melisse sowie den 12 weiteren in Klosterfrau Melissengeist enthaltenen Heilpflanzen finden Sie in der
Heilpflanzenwelt.
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Qualitätskontrolle der Heilpflanzen
Alle pflanzlichen Rohstoffe werden vor deren Einsatz für die Herstellung von Melissengeist einer aufwändigen Qualitätskontrolle im analytischen Labor unterzogen.
So werden alle Substanzen vor der Verarbeitung auf Identität und Reinheit geprüft.
Hierzu zählt selbstverständlich auch der Nachweis, dass die Heilpflanzen nicht mit Schadstoffen wie Schwermetallen oder Pestiziden belastet sind.
Zum Qualitätsstandard gehört auch, dass die Vertragbauern zunächst Proben der Ernte einsenden. Erst wenn diese Proben von der Qualitätskontrolle abgenommen wurden, darf eine Lieferung der Ernte für die Herstellung erfolgen.
Selbstverständlich wird diese Lieferung dann ebenfalls der aufwändigen Qualitätsprüfung unterzogen.
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